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Bau & Werkzeug



 

Bau & Werkzeuge

Bau und Werkzeug sind untrennbare Begriffe, denn der Bau ist ohne geeignete Maschinen und Werkzeuge nicht oder teilweise nur unzufriedenstellend zu realisieren. Am Bau beschäftigt sind verschiedene Berufsgruppen, die jeweils ihr eigenes und auf ihre Aufgaben zugeschnittenes Werkzeug benötigen. Wichtige Berufsgruppen am Bau sind der Maurer und Putzer, der Pflasterer, der Fliesenleger und die Zimmerleute.

Die Arbeitssicherheit ist ein wichtiger Bereich - gerade im Bau

Im Bereich der Arbeitssicherheit werden besonders im Baubereich hohe Anforderungen gestellt. Der Umgang am Bau mit Werkzeug setzt eine gute Ausrüstung und darüber hinaus auch einen sicheren Umfang mit den jeweiligen Werkzeugen voraus. Für die Ausführung von Arbeiten jeglicher Art, besonders aber mit gefährlichen Werkzeugen, sind technische, organisatorische und persönliche Voraussetzungen erforderlich, die eine sichere Ausführung der Arbeit ermöglichen.

Die Regel im Hinblick auf die Arbeitssicherheit lautet dahin, dass eine Arbeit dann, wenn sie nicht unter sicheren Bedingen ausgeführt werden kann, mit gesundheitlichen Risiken für den Ausführenden behaftet ist, dann ist mit einer nicht fachmännisch ausgeführten Arbeit zu rechnen.

Wer also die Arbeit nicht fachmännisch und somit auch mit dem richtigen Werkzeug durchführt, kann einen großen Schaden verursachen und sich selbst oder andere möglicherweise auch in Gefahr bringen.

Die Nichteinhaltung der Arbeitssicherheit kann für einen Unternehmer oder einen von diesem Beauftragten, zum Beispiel einem Ingenieurdienstleister, ein teurer Spaß werden, wenn eine Person mit einer Tätigkeit beauftragt wird, die hierfür keine ausreichende Qualifikation aufweisen kann. Sowohl straf- als auch zivilrechtliche Bestrafungen können die Folge sein. Gerade im Baubereich können sich zudem noch hohe Kosten ergeben, die aus einer nicht sach- und fachgerecht ausgeführten Arbeit Schäden mit sich bringen.

Werkzeug

Richtiges Werkzeug für die entsprechende Arbeit - das ist die Bedingung, um eine Arbeit korrekt durchzuführen. Das Werkzeug als Hilfsmittel soll dabei technisch in bestem Zustand sein, um eine Verletzung oder ein fehlerhaftes Ergebnis bei der Arbeit zu verhindern. Im günstigsten Falle verfügt der Handwerker - auch auf dem Bau - nicht nur über technisch einwandfreies Werkzeug, sondern gleich den Werkzeugsatz, der eine komplette Zusammenstellung der benötigten Werkzeuge meint.

Das Werkzeug im Hinblick auf die uns geläufige Bezeichnung gibt es schon seit dem 12. Jahrhundert. In einigen Bereichen werden Werkzeuge auch als Instrumente bezeichnet, so zum Beispiel die chirurgischen Instrumente oder auch Beobachtungsinstrumente. Aus dem englischen Sprachgebrauch hat sich inzwischen auch der Begriff Tool etabliert, der aber im Bau keine Verwendung findet.

Werkzeug hat viele Formen gehabt

In der Geschichte waren es Steine oder Äste, die - getrennt oder auch zusammen - als Werkzeug benutzt wurden. Auch Tiere verwenden Werkzeuge, zum Beispiel um Nüsse zu öffnen. Hierfür nutzen die Tiere gern Steine. Der Mensch ist also weder der einzige, der Werkzeuge benutzt, noch der einzige, der hier recht kreativ vorgeht.

Primaten, einige Vogelarten sowie der Mensch sind in der Lage, Werkzeuge für bestimmte Zwecke zu fertigen und letztlich die erstellten Werkzeuge auch gezielt einzusetzen.

Insgesamt wird Werkzeug in unterschiedlichen Formen schon seit 2,4 Millionen Jahren genutzt. Während heute für die Arbeit am Bau mit den entsprechenden Werkzeugen eine Ausbildung absolviert werden muss, waren die Menschen damals noch auf ihre Kreativität und die Übermittlung von Wissen älterer Personen angewiesen, um mit den Werkzeugen umgehen zu können.